Freiluft-Konzert auf dem Heldenplatz mit Giora Feidman

30. Juni 2008

Beim traditionellen Freiluftkonzert des Budapester Festival-Orchesters stimmte alles: das Wetter, die Musik und die Organisation. Stardirigent Ivan Fischer, der diesmal im weißen Dinnerjacket mit roter Schleife auftrat, traf den Nerv seines Publikums mit Leonard Bernstein, der bisweilen so „jazzig“ dargeboten wurde, wie man es diesem Orchester fast gar nicht zugetraut hätte.

Doch der Star des Abends war eindeutig Giora Feidman, der sich wie ein Schlangenbeschwörer, aber doch mit leisen Tönen, seinen Weg durchs Publikum zur Bühne bahnte, bevor er auf der Bühne mit verschiedenen Konzert- und Solodarbietungen glänzte, unter anderem mit dem Konzert für Soloklarinette und Orchester von Gil Aldema.

Wer über Satellit DUNA TV zu Hause empfangen kann, kann die Aufzeichnung am 6 Juli um 21 Uhr sehen.

Sommer über dem Konzert:

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Ein Bad in der Menge:
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Love - Liebe bei Nacht

29. Juni 2008

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Liebe bei Nacht ist natürlich noch schöner als Liebe bei Tag.

Budapest, Festdekoration, Millenium Park, 2008.

Love - Liebe bei Tag

29. Juni 2008

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Im Mlllenium Park, Budapest., 2008

Neue Busse

29. Juni 2008

Für uns sind die neue Busse eine große Erleichterung: die Emissionswerte der alten Busse will ich lieber gar nicht wissen.

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Giora Feidman im Atelier Christa Bartesch

28. Juni 2008

Mit Giora Feidman ging es mir so wie mit vielen anderen Musikern auch – ich hatte schon viel von ihm gehört, aber ihn selbst hatte ich noch nie gehört. Natürlich war er mir bestens bekannt als „König des Klezmer“, wie ihn die Amerikaner nennen – aber ist es nur Klezmer? „Ein Klezmer spielt nicht, er singt“, hat er einmal gesagt. Das musste mehr sein als ein bisschen Klarinettenmusik, hübsch dargeboten.

Eine Einladung ins Atelier der in Deutschland geborenen Budapester Künstlerin Christa Bartesch gab mir die Gelegenheit, Giora Feldmann zu hören. Zu hören? Giora kann man nicht einfach nur hören – man muss ihn erleben.

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Zuerst, im Trubel einer Atelierbesichtigung, nimmt man ihn kaum wahr – ja, es muss wohl jener ältere Herr dort sein. Er wirkt bescheiden, als man ihn vorstellt, jener Mann, der 1936 in Argentinien geboren wurde, und der dann in vielen Städten dieser Erde mit seiner Klarinette die Zuhörer verzauberte. Ja, er sagt selber eine paar Worte und bittet dann, doch den Platz vor einem Bild von Christa Bartesch zu räumen. Noch hat er nicht einmal die Klarinette an den Mund genommen, sondern summt eine einfache Tonfolge, die bald alle summen werden.

Wenn er dann die Klarinette nimmt, wandelt sich Giora Feidman – nun ist er ganz der Verführer, der mit leisen, oft fast flüsternden Tönen den Raum anspielt, aber durchaus auch zeigt, dass die Klarinette kein schnurrendes Miezekätzchen ist.

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Herr Feidman dreht sich um, gegen das Publikum – und nun wir klar, warum er wollte, dass der Platz unter einem Bild von Frau Bartesch frei blieb. Er wird dem Bild der Künstlerin huldigen, einen Dialog mit dessen Inhalten beginnen, ihn fortführen, die Gäste einbeziehen – und so setzt er das Spiel frei im Raum fort, dort, wo die Kinder sitzen, um nur für sie ein paar Töne zu spielen.

Warum ich nichts über die Musik schreibe? Weil man sie nicht beschreiben kann. Da war kein Swing, kein Klezmer, nichts, was auf dieser Welt ein Etikett besitzt. Da war ein Mann, der Klarinette spielt.

Bilder: © 2008 by Gebhard Roese

Heute Abend: Giora Feidman bei Christa Bartesch

27. Juni 2008

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Ich schreibe in den nächsten Tagen ausführlich darüber, aber eines kann ich Ihnen heute schon sagen: ich habe eine faszinierende Persönlichkeit kennengelernt.

Bild © 2008 by Gebhard Roese

Daimler baut Werk in Ungarn

18. Juni 2008

Eine ausgezeichnete Nachricht für Ungarn: Daimler wählte einen ungarischen Standort für eine neue Produktionsstätte, die vor allem den Bedarf des osteuropäischen Marktes sichern soll.

Neben den vergleichsweise günstigen Lohnkosten wurden vom Konzern vor allem die gut ausgebildeten Facharbeiter in Ungarn gelobt.

Die Meldung der Agentur Reuters erschien allerdings unter einem Titel, den man sich in Ungarn weniger wünscht: „Daimler baut Mercedes-Werk im Billiglohnland Ungarn“. Schließlich nennt man Deutschland auch nicht ein „Teuerlohnland“ – auch dann nicht, falls dies zutreffen sollte.

Vielleicht sollte man den Journalisten bei Reuters in Zukunft etwas mehr Vorsicht bei ihrer Wortwahl wünschen.

Muße: Budapester Seerose

15. Juni 2008

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Der Markt: Kirschen

15. Juni 2008

Diesmal nur ein Bild: Der Markt und die großen Mengen von Süß- und Sauerkirschen.

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Der Markt gibt alles her hier: Himbeeren

15. Juni 2008

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Mitte Juni gibt der Markt in Budapest alles her, was Früchtchen heißt – vor allem Süß- und Sauerkirschen, aber bereits auch schon Aprikosen und Himbeeren.

Die Sache mit den Himbeeren ist sehr interessant. Sie werden auf flachen Steigen angeboten, sodass man die Qualität jeder einzelnen Beere begutachten kann – der Preis von 1600 Forint pro Kilo erscheint hoch – aber die Dame verkauft auch eine unglaubliche hochstehende Qualität.